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Ein kleiner Rückblick auf das Jahr 2006 2006 begann für die Schwimmabteilung mit eingeschränkten
Trainingsmöglichkeiten. Wegen Reparaturarbeiten am Sportbecken im Inselbad konnten wir nur unsere beiden Hallentermine in Untertürkheim und Bad Cannstatt wahrnehmen. Die Trainingsmoral blieb davon jedoch unberührt. Voller Elan starteten
wir dann in die Sommersaison. Während der Fußball-WM herrschte das beste Wetter, danach ließ der Sommer jedoch seine Flügel hängen und bei tiefen Temperaturen und Regenwetter kostete es Überwindung, das Training im Freibad zu
absolvieren. Erstaunlicherweise kamen aber immer ein paar von uns ins Training, während es den Vertretern der Hetero-Vereine offensichtlich einfach zu kühl war. Ab Oktober gab es dann wieder einen geregelten und wetterunabhängigen
Trainingsbetrieb mit wöchentlich fünf Terminen im Inselbad und in den beiden Hallenbädern.
Erfolgreiches Wettkampf-Jahr 2006 war für die Abseitz-Schwimmer auch wieder ein erfolgreiches Wettkampf-Jahr.
Abseitz war
auf folgenden Wettkämpfen vertreten :
- Württembergische Masters in Stuttgart-Bad-Cannstatt (März)
- Deutsche Langstrecken-Masters in Berlin (April)
- Feuerbacher Mastersschwimmen in Stuttgart-Feuerbach (Mai)
- Christel-Justen-Gedächtnisschwimmen in Schwäbisch Hall (Juni)
- Deutsche Kurzstrecken-Masters in Dresden (Juni)
- Sungames in Madrid (Juni)
- Baden-Württembergische Vierkampf-Masters in Aalen (Juli)
- Outgames in Montréal (Juli / August)
- Ladies Swim Meet in Berlin (September)
- Baden-Württembergische Langstrecken-Masters in Eppelheim (Oktober)
- 24-Stunden-Schwimmen in Stuttgart-Feuerbach (Oktober)
Hier soll natürlich nicht auf alle Wettkämpfe im Detail eingegangen werden, doch ein paar
Bemerkungen seien erlaubt:
Auf den Outgames in Montréal nahmen leider nur zwei Schwimmerinnen von uns teil. Etwas besser waren wir auf einer anderen schwul-lesbischen Wettkampf-Veranstaltung vertreten : den Sungames in Madrid,
die am CSD-Wochenende stattgefunden haben : sechs Stuttgarter Schwimmer stürzten sich an einem heißen Madrider Wochenende in die kühlen Fluten des Centro de Natación mundial . Am Samstag wurden wir dann Augen- und Ohrenzeugen
einer gigantischen CSD-Parade in der Madrider Innenstadt. Die Madrilenen feierten eine Woche lang inner- und außerhalb des Chueca-Viertels laut und ausgiebig bis in die Morgenstunden den Christopher Street Day.
Eine
Premiere gab es in Berlin : der erste rein lesbische Schwimmwettkampf, der Ladies Swim Meet, organisiert von den „Regenbogenforellen Berlin".
Ebenfalls in Berlin errang Ute wenige Monate zuvor auf den Deutschen
Langstrecken-Masters einen sensationellen dritten Platz auf der 200-m-Bruststrecke.
Drei Wettkämpfe fanden in Stuttgart statt : neben den Württembergischen und den Feuerbacher Masters ein 24-Stunden-Stunden-Schwimmen, organisiert
von der DLRG. Bei einem 24-Stunden-Schwimmen kommt es darauf an, eine möglichst lange Strecke zu schwimmen. Der Erlös der Veranstaltung kam einem guten Zweck zugute. Die fünf Abseitz-Teilnehmer legten zusammen eine Strecke von knapp 50
Kilometern zurück. Beeindruckend war die Leistung von Michael, der einen Halbmarathon, also etwas über 21 Kilometer schwamm.
Durch die zahlreiche und erfolgreiche Teilnahme an den Stuttgarter Wettkämpfen und den Wettkämpfen auf
Landesebene hat Abseitz Stuttgart seine Bekanntheit in der regionalen Schwimmszene weiter steigern können.
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