MF-Logolinksoben
Schleife-solo-100

Gästebuch

Rückblick 2009

Frankfurter Weihnachtsturnier 4.- 6. Dezember 2009

Acht Schwimmerinnen und Schwimmer fuhren am Nikolaus-Wochenende zum X-Mas-Turnier nach Frankfurt. Der wie gewohnt vorbildlich organisierte Wettkampf fand dieses Jahr wieder im Hallenbad in Frankfurt-Hoechst statt.

Neben vielen guten Einzelstart-Ergebnissen haben auch unsere Freistil- und Lagenstaffeln der Männer mit einem 2. und 3.Platz sehr gut abgeschnitten. Stefan und Martin haben in Frankfurt zum ersten Mal Wettkampfluft geschnuppert - und sicher nicht zum letzten Mal!
Die leergeschwommenen Kraftspeicher füllten wir anschließend in einem mediterranen Restaurant wieder auf. Die hierbei zugeführten Kalorien konnten wir dann abends auf der Sportlerparty in der Union Halle bei heißen Rhythmen wieder abtanzen.

Nach dem anstrengenden und ereignisreichen Samstag gingen wir den Sonntag mit einem reichhaltigen Brunch ruhig an.

Frankfurt war die letzte Station im Wettkampfjahr 2009. Neben den Wettkämpfen in Wien, Zürich und unserem 8-Stunden-Schwimmen waren Abseitz-Schwimmer u.a. noch auf den Outgames in Kopenhagen, den Feuerbacher Masters und den Baden-Württembergischen Masters-Meisterschaften in Bad Mergentheim vertreten.

FfM09-002-370
FfM09-003-370

Kluge Schwimmer leben länger:
Abseitz-Schwimmer in Zürich (17.-19.Juli 2009)


Noch zwei Tage vor der geplanten Zürichseeüberquerung waren die Organisatoren von Gay Sport Zürich zuversichtlich, dass die Veranstaltung noch stattfinden könne. 1,8 km wären zwischen dem Seebad Tiefenbrunn und dem Seebad Wollishofen zu schwimmen gewesen, genau das Richtige für Langstreckenschwimmer und Seeliebhaber. Doch eine Gewitterfront mit Starkregen und ein kräftiger Temperatursturz machten leider einen Strich durch die Rechnung.

Das hielt sechs Schwimmer unserer Abteilung dennoch nicht davon ab, nach Zürich zu reisen. Der Brunch, der im Anschluss an die Seeüberquerung geplant war, fand trotzdem statt. Nach dem reichhaltigen Genuss der schweizerischen Frühstückskultur fuhren wir ins Alpamare, einem großen Badekomplex am Zürichsee mit vielen attraktiven Wasserrutschbahnen, Wellenbad, Gegenstromanlage und Jod-Sole-Bad. Das Bad eignete sich natürlich nicht unbedingt zum sportlichen Schwimmen, doch profitierte das Alpamare auf jeden Fall von der kritischen Begutachtung durch die professionellen Schwimmer aus Stuttgart. Danach gab es leckere Pizza und am Abend machten wir die Züricher Szene unsicher.

Darüber hinaus haben wir noch ein gutes Werk getan: durchs Posieren vor dem Plakat „Kluge Schwimmer leben länger" unterstützten wir die gleichnamige Sicherheitsinitiative der Züricher Stadt- und Kantonalspolizei zur Vermeidung von Schwimmunfällen. Die Initiative soll Schwimmer für Gefahren sensibilisieren, denn durch Leichtfertigkeit und Nichtbeachtung einfacher Schwimmregeln passieren immer noch zu viele Badeunfälle.

Vienna Valentine '09  13-15.Februar

Der Valentin-Schwimmwettkampf im Februar wechselt traditionell jedes Jahr zwischen Amsterdam und Wien. Wie schon zwei Jahre zuvor haben acht Abseitz-Schwimmerinnen und -Schwimmer aus Stuttgart und Hamburg (!) den Weg nach Wien gefunden. Offensichtlich gehört es auch schon zur Tradition, dass uns die österreichische Metropole mit eisigen Temperaturen empfängt. Einen erfreulichen Kontrapunkt dazu bieten die zahlreichen, gut beheizten Caféhäuser und die warmherzige Atmosphäre, mit der die Wiener Kraulquappen ihre Gäste aus ganz Europa empfangen. Im Florisdorfer Hallenbad gingen der Wiener Charme und die perfekte Wettkampforganisation eine gelungene Symbiose ein.

Freitagnachmittag nahmen wir an einer Stadtführung teil, in der wir auch das schmuckvolle Café Central kennenlernen durften.

Eine Fahrt im Riesenrad des zu dieser Jahreszeit fast menschenleeren Praters gehörte genauso zum Kulturprogramm wie Besuche diverser Museen und des Schlosses Schönbrunn. Zu den kulinarischen Besonderheiten zählten das Schwimmer-Buffet im Stadtparkbräu, der Brunch Sonntagmorgen im Café Willendorf und die schon erwähnten Caféhäuser mit ihren unendlich vielen Kaffeesorten und ihren Mehlspeisen.

Samstagabend haben wir das „Versteck" gefunden, eine Cocktail-Bar in Wohnzimmergröße, die Ihren Namen nicht zu Unrecht trägt, und anschließend konnten einige von uns auf der Schwimmerparty „Swimming Valentine" Ihre letzten Kraftreserven vertanzen.

Sehr gefreut haben wir uns über das Wiedersehen mit Ulrike und Ute aus Hamburg. Letztere hat durch Ihre enorme Leistung beim Brustschwimmen den „Prix Valentine Viennois 2009" gewonnen. Auch sonst hat unsere Mannschaft wieder viel schwimmerische Stärke bewiesen, sowohl in den Einzelwettkämpfen als auch in den Staffeln.

Von Stuttgart bis München geschwommen:
Das 8-Stunden-Schwimmen im Rahmen des WildWildSouth-Turniers


Das WildWildSouth-Turnier 2009 konnte dieses Jahr mit einer Premiere aufwarten: zum ersten Mal gab es auch einen Schwimmwettkampf. Die Schwimmabteilung hat keinen klassischen Wettkampf organisiert, bei dem man auf Zeit schwimmt, sondern ein 8-Stunden-Schwimmen. In acht Stunden galt es, eine möglichst lange Distanz zu schwimmen, Pausen und Unterbrechungen waren natürlich erlaubt. Es kam also nicht auf Geschwindigkeit, sondern auf Ausdauer und strategische Kräfteeinteilung an.

Die Schwimmer kamen aus Norddeutschland, Österreich, der Schweiz und natürlich auch aus Stuttgart.

Die 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind im Hallenbad Plieningen zusammen eine Strecke von 205,5 km geschwommen! Um die Strecke zu veranschaulichen: sie entspricht der Distanz zwischen Stuttgart und München.

Was unglaublich war: zwei Schwimmer sind die acht Stunden ohne Pause durchgeschwommen, darunter der Sieger des Wettkampfes, Paul aus Wien. Er hat die Distanz von 22,5 km zurückgelegt! Dies ist selbst schon für einen Läufer eine beachtliche Strecke.

Mit ebenfalls beeindruckenden 20 bzw. 17,5 km kamen Michael aus Stuttgart und Ernst, ebenfalls aus Wien, auf den zweiten und dritten Platz.

Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer hat eine tolle Leistung erbracht und die meisten sind nun über eine Erfahrung reicher: wie fühlt es sich an, stundenlang im Wasser seine Bahnen zu ziehen und bis an die Grenzen der Kraft und der Ausauer zu gelangen.

Kerstins Lunchpakete, Kaffee und Kuchen, Bananen und Mineralwasser sorgten für's Auffüllen der leergeschwommenen Kraftspeicher.

Zum Abschluss des Wettkampftages gab es dann noch Prosecco: der musste aber erst noch erschwommen werden. In der 4 x 50m-Freistil-Staffel mussten die Schwimmer vier am anderen Ende des Beckens aufgestellte Gläser mit Prosecco leertrinken. Hier zeigte sich nicht nur, ob jemand schnell schwimmt, sondern ob jemand zu den schnellen Trinkern oder doch eher zu den langsamen Genießern gehört. Statt Medaillen gab es für die Sieger dieser Fun-Staffel natürlich Prosecco.

Nach dem kräftezehrenden Tag im Hallenbad haben sich die Schwimmer vor der Party im Restaurant Cantina zum gemeinsamen Essen getroffen.

Ein großer Dank geht an alle Helferinnen und Helfer, an die Ansprechpartner des Hallenbads Plieningen und an das siebenköpfige Organisations-Team unserer Abteilung.

Schwimmen-Wien2009-320
Schwimmen-WWS09-007
FfM09-005-320
FfM09-001-320
FfM09-006-320
Schwimmen-Zuerich-2009-320
Schwimmen-WWS09-002
Schwimmen-WWS09-006
Schwimmen-WWS09-005
Schwimmen-WWS09-004