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Gästebuch

Aktuelle Wettkämpfe

Eurogames in Rotterdam 20.-24. Juli 2011
Die Geschichte der Eurogames begann 1992 in den Niederlanden: In Den Haag fand zum ersten Mal das schwul-lesbische Sportturnier auf Europa-Ebene statt - damals mit 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Dieses Jahr war wieder einmal eine Stadt in Holland Austragungsort: Rotterdam, die zweitgrößte Metropole des Landes mit ihrem gigantischen Seehafen. Inzwischen haben sich die Eurogames zu einem Großereignis gewandelt: fast 6000 Sportlerinnen und Sportler nahmen dieses Jahr teil.

Rotterdam ist keine typisch holländische Stadt: im Jahr 1940 bei deutschen Angriffen völlig zerstört, musste die Stadt wieder komplett neu aufgebaut werden. Daher kann Rotterdam mit viel moderner Architektur aufwarten. Die Grachtenidylle Amsterdams oder anderer niederländischer Städte findet man hier nur rudimentär. Trotzdem gab es für die 11 Schwimmerinnen und Schwimmer von Abseitz Stuttgart viel zu besichtigen: gewagte, moderne Architektur, die Kubus-Häuser, die weit geschwungene Erasmus-Brücke oder das Stadhuis. Und eine Hafen-Rundfahrt durfte natürlich auch nicht fehlen.

Der Schwimmwettkampf wurde im modernen Schwimmbad der Nachbarstadt Dordrecht ausgetragen. Ausgestattet mit feinster Technik und den neuen, abgeschrägten Startblöcken machte das Schwimmen in diesem Bad viel Spaß. Und der Erfolg blieb auch nicht aus: acht Gold-, vier Silber- und acht Bronzemedaillen schleppten wir zurück nach Stuttgart (und dank der Frauen auch nach Hamburg), darunter Silber für die Männer-Lagenstaffel.

Der Rotterdam-Aufenthalt wurde nur durch das regnerische Wetter und einen Autoaufbruch eingetrübt. Wir waren trotzdem immer guter Stimmung und genossen die Gastfreundschaft der Holländer.

Die Erfolgsgeschichte der Eurogames wird weitergeführt: 2012 ist Budapest an der Reihe, aber irgendwann wird auch sicher wieder eine niederländische Stadt Gastgeberin sein.

Baden-Württembergische Langstrecken-Masters Neckarsulm 22.-23.Oktober 2011
Zu den Langstrecken-Meisterschaften konnten wir mit vier Schwimmern (und einem Wettkampfrichter) neben drei Einzelstarts (800 m und 1500 m Freistil, 400 m Lagen) auch die 4  x 200 m–Freistil-Staffel erfolgreich bestreiten. Ein großer Dank geht an das Team der Neckarsulmer Sport-Union, die für eine sympathische Wettkampf-Atmosphäre sorgten.

Vienna Valentine '11,  11.-13.Februar 2011
Die Wiener Kraulquappen richten alle zwei Jahre im Februar Ihr Valentinsturnier aus.

Die Abseitz-Schwimmerinnen und -Schwimmer kennen Wien nach mehreren Wettkampfteilnahmen dort sehr gut und wissen auch, dass es in der österreichischen Hauptstadt im Februar ziemlich kalt sein kann. Die dicken Jacken blieben dieses Jahr aber in den Kleiderschränken hängen. Es wehte wohl ein starker Wind, aber die Temperaturen waren fast schon frühlingshaft und somit hat es noch mehr Spaß gemacht, in Wien auf Entdeckungsreise zu gehen. Vor allem das neue Museumsquartier bot eine Auswahl an interessanten Ausstellungen.

Leider hatten wir dieses Jahr ein paar krankheitsbedingte Ausfälle und so konnten von den sieben Teilnehmern nur fünf an den Start gehen. Wir konnten trotzdem viele Medaillen gewinnen und mit unserer sportlichen Leistung sehr zufrieden sein.

Die Wiener waren wieder sehr gastfreundlich und hatten den Wettkampf hervorragend organisiert. Der Präsident des Österreichischen Schwimmverbandes eröffnete das Turnier – von so einer offiziellen Anerkennung können wir in Deutschland leider nur träumen.

Nach dem Turnier trafen wir uns zum gemeinsamen Essen im Stadtparkbräu und am Sonntagmorgen zum leckeren Brunch im Café Willendorf. Die Party Samstagabend fand dieses Jahr im Heaven Vienna statt und mit seinen beiden Tanzflächen und der guten Musikauswahl erwies sich der Club als ideal, um die letzten Kraftreserven beim Tanzen aufzubrauchen.

Das Acht-Stunden-Schwimmen im Rahmen des WildWildSouth-Turniers am 26. März 2011:
260 Kilometer und eine unerwartete Hilfe für Japan


Auch dieses Jahr organisierte die Schwimmabteilung  im Hallenbad Plieningen wieder ein 8-Stunden-Schwimmen im Rahmen des WildWildSouth-Turniers. In acht Stunden galt es, eine möglichst lange Distanz zu schwimmen: nicht Geschwindigkeit, sondern die Ausdauer und strategische Kräfteeinteilung waren entscheidend.

Die Wertung des Turniers wurde etwas verändert, ab zwei, sechs bzw. zehn Kilometern gab es Bronze, Silber bzw. Gold. Dies führte dazu, dass alle Teilnehmer neben ihrer Urkunde auch noch eine Medaille mit nach Hause nehmen durften. Die neue Wertung hatte aber auch zur Folge, dass die Schwimmer längere Distanzen zurücklegten als vor zwei Jahren, im Durchschnitt knapp zehn Kilometer. Die 27 Schwimmerinnen und Schwimmer kamen dann zusammen auf insgesamt 260 Kilometer!

Dieses Jahr kamen die Schwimmerinnen und Schwimmer aus Frankfurt, Hamburg, Norwegen, den USA und aus Stuttgart. Mit 16,25 km wurde Martin Erster, gefolgt von Moriaki und Schassi auf dem zweiten und dritten Platz.

Im Anschluss an das 8-Stunden-Schwimmen gab es dann noch eine Prosecco-Fun-Staffel, eine 4 x 50m-Freistil-Staffel, bei der vier am anderen Ende des Beckens aufgestellte Gläser Prosecco leer getrunken werden mussten. Als Preis gab es hier Prosecco, doch der Gewinn hielt nicht lange – nach der Siegerehrung wurde der Prosecco bereits in der Dusche leer getrunken.

Von Moriaki (2.Platz) bekamen wir nach dem Turnier eine unerwartete Mail: Moriaki ist japanischer Abstammung und hat mit Hilfe von Sponsoren und Unterstützern für jeden geschwommenen Kilometer Geld für die Opfer der japanischen Naturkatastrophe gesammelt und so sind am Ende $10.000 zusammengekommen!

Alle Schwimmer haben viel Ausdauer gezeigt und nach so viel Anstrengung blieben natürlich auch Muskelkater und Schmerzen nicht aus. Nach dem Wettkampf haben wir uns zum gemeinsamen Essen im Amadeus getroffen.

Ein großer Dank geht an alle Helferinnen und Helfer aus unseren Reihen, an die Verantwortlichen des Hallenbads Plieningen und an das vierköpfige Organisationsteam unserer Abteilung.

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